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Diplomarbeiten

Dieser Katalog hochwertiger Diplomarbeiten, Dissertationen und Hochschulstudien aus dem technischen und wissenschaftlichen Bereich wird in Zusammenarbeit mit Diplomica GmbH präsentiert. Der Katalog wird wöchentlich aktualisiert.

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Dokumenten-Beschreibung
Titel Analyse des Konzepts für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung in der Hansestadt Stralsund 
Untertitel Ein Leitfaden zur Erstellung eines ganzheitlichen Wirtschaftsentwicklungskonzeptes mit Handlungsempfehlungen 
Autorin Romek Vogel 
Seiten 112 Seiten 
Hochschule Fachhochschule Stralsund Deutschland 
Art der Arbeit Diplomarbeit 
Abgabe 2009 
Note 1,7 
Preis 48,00 EUR (inkl. MwSt.)
 
Bestellnummer 90013040 
Sprache Deutsch 
Medien  
Inhalt/Content
Einleitung:

Vor allem wirtschaftsstrukturschwache, von Abwanderung gekennzeichnete Städte und Regionen sind gezwungen, durch koordiniertes Standortmarketing die wirtschaftliche Zukunft zu sichern. Besonders bedingt durch äußere Einflüsse wie der Globalisierung, werden Standortentscheidungen immer komplexer. Viele Standorte vernachlässigen eine konsequente strategische Planung und verlieren den Anschluss im globalen Wettbewerb, da Sie Bedrohungen oft erst zu spät erkennen, um entsprechend gegensteuern zu können. Zudem führt Konzeptlosigkeit zu Einzelaktionen. Deshalb ist es notwendig, mit einer ganzheitlichen Planung diese Entwicklungen gezielt zu nutzen. Chancen müssen erkannt und Stärken konsequent ausgebaut werden. Was erfolgreiche Unternehmen schon lange anwenden, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, erkennen nun auch zunehmend Regionen und Städte als entscheidenden Wettbewerbsfaktor und entwickeln Leitbilder, Marketingpläne oder ganzheitliche Wirtschaftskonzepte.

Der Hauptnutzen dieser strategischen Konzepte liegt somit in der besseren Behauptung im Standortwettbewerb, der stärkeren Zielgruppenorientierung, dem effizienten Mitteleinsatz und der stärkeren Zielorientierung.

Problemstellung:

Da die letzte Fortschreibung der Wirtschaftskonzeption Stralsund aus dem Jahr 2005 stammt und Schlussfolgerungen teilweise auf Basis von noch älterem Datenmaterial gezogen wurden, bedarf das Konzept dringend einer Weiterentwicklung. Ferner ist es wichtig, auch die zuvor erwähnten äußeren Einflüsse in der strategischen Planung entsprechend zu berücksichtigen. Wie ich nachfolgend aufzeigen werde, müssen die wirtschafts- und strukturpolitischen Leitziele -und Strategien vereinbar sein mit der Zukunftsvision der Stadt und deren grundsätzlichen Entwicklungszielen, welche im Leitbild verbindlich fixiert sind. Da das Leitbild erst nach der letzten Fortschreibung des Wirtschaftskonzeptes erstellt wurde, besteht auch auf dieser Ebene Optimierungsbedarf.

Ein allgemeingültiges "Patentrezept" für ein Wirtschaftskonzept gibt es leider nicht. Auch das schlichte Kopieren von Konzepten anderer Städte funktioniert nicht, da jeder Standort andere Gegebenheiten aufweist und unterschiedliche Mittel zur Verfügung hat. Dennoch soll mit dieser Arbeit eine Art Leitfaden zur Erstellung eines ganzheitlich integrativen Wirtschaftskonzeptes speziell für die Hansestadt Stralsund entwickelt werden.

Gang der Untersuchung:

Zunächst werden wesentliche relevante Faktoren identifiziert, die Auswirkungen auf die Entwicklung Stralsunds haben und somit einer besonderen Berücksichtigung in der Konzeption bedürfen. Zudem bestimmt der Verfasser die wichtigsten lokalen Standortfaktoren. Anschließend erfolgt die Erläuterung von Zielen und Inhalten von Strategiekonzepten, wobei unter anderem die besondere Funktion und Einordnung des Stadtleitbildes aufgezeigt wird. Dabei hält der Autor stets einen engen Bezug zur Stadtkonzeption Stralsunds und zieht kritische Vergleiche über die Art und Weise der bisherigen Umsetzung.

Im dritten Teil soll im Rahmen einer Strategieprüfung geklärt werden, inwieweit übergeordnete globale Strategien mit den lokalen vereinbar sind.

Danach wird der Ist-Zustand des Konzeptes analysiert und mit dem Soll-Zustand einer "Musterkonzeption" für Stralsund verglichen. Dafür werden vor allem die verwendeten Kennzahlen zur Bestimmung der Ausgangssituation hinsichtlich ihrer Bedeutung und Maßgeblichkeit für die Wirtschaftskonzeption Stralsunds untersucht und weitere aussagekräftige nützliche Indikatoren bestimmt.

Welche konkreten Handlungs- und Verbesserungsvorschläge angewendet werden können, wird in Kapitel fünf erarbeitet. Dabei sind die Maßnahmen vor allem erweiterte Handlungsempfehlungen des Analyseteils.

In einer abschließenden Zusammenfassung werden dem Leser die wesentlichen Ergebnisse präsentiert.

Es sei angemerkt, dass der Autor die Wirtschaftskonzeption aufgrund der hohen Komplexität in erster Linie aus Sicht der Investoren analysiert und hauptsächlich die dafür relevanten Aspekte beleuchtet. Des Weiteren setzt er in der Gliederung erkennbare verschiedene Schwerpunkte, so dass nicht jeder Gliederungspunkt der Arbeit mit der gleichen Tiefe und Detailliertheit behandelt wird.

Generell weist der Verfasser darauf hin, dass eine vollständige Abgrenzung der Schwerpunkte aus den oben genannten Gründen weder möglich noch zweckmäßig ist.

 

Hinweis: Dieser Katalog ist ein ein Angebot der Diplomica GmbH bei der die Nutzungs- bzw. Verwertungsrechte und inhaltliche Verantwortung liegen.

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